Dominic (Gast) - 1. Aug, 21:44

Luxus

Da ich noch mitten im Studium stecke, muss ich mir diese Frage nicht unbedingt stellen. :)

Aber anstatt die Kohlen zu Hause zu horten (was im bestimmten Rahmen natürlich vernünftig ist, für schlechte Zeiten, Krankheit usw.), fände ich es, wenn denn finanziell machbar, sehr verführerisch einfach weniger zu arbeiten. Halbtags, zum Beispiel. Oder 3-4 Tage die Woche. Man wäre dann immer der, der schön fit ist und massig Zeit hat um im Café selbigen zu schlürfen und Zeitung zu lesen. Und natürlich für Freunde, Familie und Hobbys.

Ich weiß es nicht, aber ich würde mir so ein glücklicheres Leben vorstellen als ständig nicht wissen wo hin mit dem Geld und immer mehr zu wollen...

bfan - 8. Aug, 00:24

Tja, schöne Theorie. Funktioniert leider nicht angestellt, sonst wäre ich längst auf einer solchen Stelle, schließlich habe ich diesen Traum auch geträumt. Die Verlängerung des Studenten- ins Arbeitsleben.

Und freiberuflich wärs zwar möglich, aber wer kann aufhören mit dem Arbeiten, wenns um die eigene Firma geht?

Dazu passt die Postkarte, die seit 2 Jahren über meinem Schreibtisch hängt. Sie zeigt zwei Leute am WG-Küchentisch ausdruckslos ins Leere starren, darüber ist der Dialog angedeutet:
[Sollen wir jetzt wirklich Karriere machen?] [Was bleibt uns übrig?]
Juliane (Gast) - 9. Aug, 11:38

ja, von sowas träum ich auch, aber hängt vielleicht wirklich mit dem Studentendasein zusammen wie Bfan sagt. Viel Geld brauch ich auch nicht wirklich.

Ich kenn übrigens jemanden, bei der das gut funktioniert und sie ist schon fast 40, arbeitet 3.5-4 Tage die Woche, nimmt in ihrer Freizeit Klavierstunden und arbeitet als Freiwillige für eine Umweltorganisation/Conservation Society. Sie hat ihre eigene kleine Wohnung für die sie die Hypothek abbezahlt (ich nehme an nur die Zinsen, ist aber immer noch billiger als Miete), kauft gutes Essen, aber sonst nicht viel. und sie sagt, dass sie so glücklich ist, ich glaub ihr auch.
bfan - 9. Aug, 22:44

Ich kenne auch jemand, M. aus Budapest. Sie arbeitet nur 10 Stunden im Monat und bestreitet damit ziemlich gut ihren Lebensunterhalt, ohne sich groß anstrengen zu müssen. Das große Problem ist, dass sie mit der Situation, um die sie fast jeder beneidet, todunglücklich ist. Sie will etwas erreichen, etwas bewegen, sich irgendwo verwirklichen. Das macht man eben nicht halbtags...

Wie gesagt, das Selbstständigenparadox.

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